Stellungnahme zum Artikel “Allah hält Widersprüche aus” auf merkur.de

Wir sehen uns gezwungen Stellung zu dem o.g. Artikel vom 17.06.2010 zu nehmen. Der Autor Wolfgang Thielmann schrieb folgendes:

Portale von Migranten wie das türkeifreundliche „Dakik“ sind einfach ratlos: „Der Liberal-islamische Bund hat wohl auch eine eigene Marketingabteilung. Wie erklärt man sich sonst, dass plötzlich alle Medien davon berichten und rumschwärmen, als ob der Verein schon viel für die Gesellschaft geleistet hat?“, fragt „Romeo“ dort und wünscht bissig „Glück auf und guten Verkauf“. Was „Dakik“ nicht begreift, ist typisch für das Milieu. Das Portal hat sich darauf verlegt, die türkische Regierung zu verstehen. Dass ihr zum Beispiel gar nichts anderes übrig geblieben sei, als Google zu sperren, weil Google Kemal Atatürk diffamiert habe, den Gründer der modernen Türkei.

Offensichtlich hat Wolfgang Thielmann dakik nicht verstanden. Dakik ist kein Nachrichtenportal, dessen Inhalt redaktionell gepflegt wird. Dakik ist ein Web2.0-Portal, in dem die Benutzer den Inhalt bestimmen: sie verlinken Nachrichten, kommentieren und bewerten sie. Als Ergebnis bestimmen sie den Inhalt auf dakik. Somit gilt auch für die in dem o.g. Artikel zitierte unentgeltliche Meinung, dass sie nicht von dakik selbst stammt, sondern von einem unserer Mitglieder. Wir finden es bemerkenswert, wie der Autor über wenige ausgewählte Beiträge dakik klischeehaft abstempelt und der Community eine Ideologie aufzuzwingen versucht. Offensichtlich stört es ihn, dass sich die dakik-Community frei und kritisch zu gesellschaftspolitischen Themen äußert. Jedoch möchten wir unterstreichen, dass dakik wie bisher auch in Zukunft nicht seine Mitglieder in ihrer freien Meinungsäußerung einschränken wird. Des Weiteren empfehlen wir dem Autor in Zukunft etwas sorgfältiger zu recherchieren, insbesondere wenn es darum geht einen Artikel aus Web2.0-Quellen zusammenzuschreiben.

Team dakik

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